SCHILLER.MARIA STUART.

...MACHT UND MARTER

 

SCHILLER.MARIA STUART.
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„Macht und Marter“. Dieser Untertitel unserer Maria Stuart –Produktion bedeutet zweierlei. 

Die körperlichen oder seelischen Schmerzen, die Marter, derer, die Macht ausüben, UND derer, über die sie ausgeübt wird.

Der Mächtige, der Ermächtigte muss ein (inneres)Martyrium mitmachen, das gerade seine Macht manifestiert, ihn selbst aber zum Opfer seines Machtstrebens macht: Elisabeths letzter Befehl ist nicht mehr ausführbar. Sie ist machtlos geworden ihrer eigenen Macht-Maschinerie gegenüber …

 

Letzte Regianweisung/Worte zu Elisabeth: „ Sie bezwingt sich und steht mit ruhiger Fassung da.“

 

Der Ohnmächtige, Entmachtete mag in seinem (äußeren) Martyrium einzig die Möglichkeit der Akzeptanz dieser  Entmächtigung haben, um Macht über sich selbst, sein Selbst zu beHaupten.

 

Letzte Worte Marias vor dem Tod: „Die Krone fühl ich wieder auf dem Haupt,/Den würd’gen Stolz in meiner Seele!“

 

Die Schüler werden in dieser Inszenierung mit Maria und Elisabeth, den beiden Magnatinnen, als den beiden Polen konfrontiert, in deren Magnetfeld alle höf-lichen Teilnehmer wie nichtige Elementarteilchen erscheinen, die gar nicht mehr erscheinen.

So wird diese Produktion auch von zwei Frauen allein gespielt.

 

Wichtig dabei ist die Nähe der Zuschauer zu diesem Spannungsfeld, die – volksgleich – das Innenleben dieser beiden Herrscherinnen begleiten – tatsächlich nur 2-3 m entfernt.

 

Dieser Konzeption ist der Bezug zu Heute wichtig.

Als Textgrundlage dient der Originaltext von Friedrich Schiller.

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