GOETHE.FAUST.

...DAS DREIECK DER DIALEKTIK DER DUALITÄT

 

GOETHE.FAUST.
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Planetares Sein universal(geniehaft) verstehen wie Goethe UND wie wir global(isiert): Universum und Globus, polar im Spannungs-feld dreier Schwerpunkte:

 

„Du mußt verstehn!/Aus Eins mach’ Zehn,/Und Zwei laß gehn,/Und Drei mach’ gleich,/So bist Du reich.“

  1. Eine Brust - Zwei Seelen, ach: Was die Welt im Innersten zusammenhält. Was haben wir nicht schon alles todernst gesehen und ergründelt! Wir haben das Individuum atomisiert (in Zellkerne aufgespalten) und das Atom individualisiert (die Kernspaltungs-Bomben hatten Namen): Der Pudel hat einen Kern: die demokratische Wahlnuss Gehirn. Die frei-licht ist gespalten. Unser Erkenntnistrieb hat sich verästelt in unzähligen partikularen Spalten, die sich über den Labortisch unseres Verstehens ziehen – grundlos! Die Erkenntnis ist partikular geworden.
  1. Der Geist, der stets verneint: Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Wissen im Gepäck paktieren wir mit dem UNheil – Blut für Blut. Die Einheit herbeisehnend (Teufel ist Zweifel), vereinte Nationen (UN) erhoffend. Doch die Hoffnung ist ein Narr, ein witziger Bösewicht („Lügner und Verderber“), der mit der Faust auf den Tisch haut. 

    Metaphysischer Treppenwitz? Nein: Mephistophysischer! Todsicher.

    Wir haben sie faustisch gesehen: Die Banalität des Bösen, das Instrument des Guten ist. Das eben ist die Hoffnung: Wir irrlichtern durchs Böse und stolpern ins Gute – heillos! Das Böse ist banal geworden.

  1. Weder Fräulein noch schön: Ja, unsre Wirtschaft ist nur klein: Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Wir wirtschaften ohne die Armen, ohne Erbarmen. Und wer arm ist, ist weder gesellschaftlich noch sexuell attraktiv: Die Scham der Armen am Arsch der Welt. Erzeugt, gezeugt von der Unverschämtheit der patriarchalen alten Gewalten. Wir, die wir gesehen haben und bezeugen könnten, legen das Zeugnis ab – in irgendeinen Schoß. („Der Schoß ist fruchtbar noch.“) Todgeburt der Liebe, einer Liebe: Die Schöne eingesperrt im Schatten. AUCH der Scham. Die Schönheit ist schamlos geworden.

Diesem thematischen Dreigestirn folgen die zwei hoch intensiv agierenden Schauspieler in unmittelbarer Nähe zum Publikum (2-3 m). Anschließend an die Aufführung gibt es ein Nachgespräch. 

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